Natur im Garten/ Gartenplakette

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Wir haben es jetzt schriftlich: unser Garten in Klaber ist ein Naturparadies.

Die Gartenplakette von „Natur im Garten“ hängt an unserer Einfahrt, in einem von vielen Gärten in Mecklenburg-Vorp

Schwalbenschwanz_berggeist007_pixelio.de
Schwalbenschwanz auf Rotklee

ommern.

Die Vorraussetzungen für eine Plakette findet man hier: Gartenplakette

Seit Jahren pflanze ich Gehölze als Nahrung für alle möglichen Insekten an, pflege den Garten mit Effektiven Mikroorganismen und Terra Preta, lege Steinhaufen an und bewahre  abgestorbene Bäume vor der Säge. Im August lassen wir den Klee auf der Wiese blühen ohne ihn zu mähen. Als Dank besucht uns manchmal z.B. ein Schwalbenschwanz. Wir verwenden keine Topferde mit Torf, da die Torfmoore, die Millionen von Jahren brauchen, um zu wachsen, innerhalb kürzester Zeit zerstört wurden.

Der schönste Dank der Natur im Garten

ist das Vogelgezwitscher. Bei uns brüten Singdrosseln, Rotschwänze, Schwalben, Eulen, Zilp-zalps und Meisen, Spatzen, Finken sowieso. Am Futterhaus sind die dicken Kernbeißer, der Rotspecht. Auf der Wiese lacht der Grünspecht. Manchen Abend glucker die Nachtigall oder ein Sprosser. Hier mal ein Eindruck davon:

Alte Äste sind aufgestapelt kleine Biotope

für viele Tiere und Insekten. An das Grundstück grenzt ein Bach mit Erlen und Weiden. Eine der ältesten Schwarzpappeln wächst bei uns am Gutshaus Klaber. Auf dem Bild sieht sie sehr klein aus, aber m

Schwarzpappel im Park Gutshaus Klaber
Schwarzpappel im Park Gutshaus Klaber

an braucht mindestens 4-5 Menschen, um den Stamm zu umspannen. In den Asthöhlen nisten die Vögel.

Im Park wachsen Linden, Eschen, Ahorn, Buchen. Zum Teil sind sie sehr alt. Nistkästen machen den Park zum Hotel für die gefiederten Sänger. Im Winter füttern wir fleißig, und dann sitzen manchmal 50 Grünfinken, Rotkehlchen, Spatzen, Kernbeißer, Buchfinken und weiß ich wer noch alles auf dem Futterhaus.

Das eigentliche Paradies

ist der Gemüse- und Kräutergarten. Ich versuche ihn im Gleichgewicht zwischen Natur und Kultur zu halten – manchmal überwiegt aber die Natur. Es wird keinerlei Gift verwendet, und selbst im Gewächshaus braucht man kein Gift. Wenn Schädlinge da sind, verwende ich Nützlinge. Mittlerweile wohnen sie dauerhaft dort. So ernten wir jede Menge Gurken, Tomaten, Paprika, Auberginen, Physalis.

Ein Beerengarten rundet das Sortiment ab. Von Maibeeren, Himbeeren, Erdbeeren, Johannisbeeren, Stachelbeeren… gibt es verschiedene Sorten.

 

Gewächshaus Anf. Juni 2014 Gutshaus Klaber
Gewächshaus Anf. Juni 2014 Gutshaus Klaber

So ist eine lang ausgedehnte Ernte möglich. Die Beeren frosten wir ein, und vermixen sie zu Shake oder Eis. Das Wertvollste sind die Kerne – voller OPC und gesunder Stoffe.

Kräuter

geben uns schmackhafte Tees und Gewürze. Im Sommer gibt es nichts besseres als ein Eistee von frischer Schokominze.

 

 

 

 

 
 
 
 
 
Bildquelle für Schwalbenschwanz: berggeist007 www.pixelio.de

 

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