Effektive Mikroorganismen – EM

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Effektive Mikroorganismen wurden von Professor Higa aus Japan entdeckt. Es sind Bakterien, Pilze und Hefen, die aufbauend auf biologische Prozesse einwirken.

Milchsäurebakterien, Hefepilze, Photosynthesebakterien und begleitende Arten wirken symbiotisch zusammen

Vereinfacht gesagt ist EM eine Art hochwertiger Sauerkrautsaft oder Sauerteig. Es wurden dominante positive Mikroorganismen zusammengemischt. Die Mikroorganismen leben und wirken in Symbiose. Diese Symbiose ermöglicht Wirkungen, die weit über die Wirkung einzelner Arten von Mikroorganismen hinausgeht. EM verhindert Fäulnis und übermäßige Oxidation (Schimmel usw.) und ersetzt es durch positive Fermentation (Sauerkrautprinzip). Effektive Mikroorganismen erzeugen eine für Tier, Mensch und Pflanze positive Mikrobiologie.

Die Mikroorganismen EM1 „schlafen“ und werden aktiviert zu EM-A durch Zuckerrohrmelasse, Wärme, etwas Salz, Apfelessig und EM-Keramik. Das genaue Rezept findet ihr hier: Triaterra-Seite von Marko Heckel.

Unsere Erfahrung nach mehreren Jahen: Im Garten wächst es jedes Jahr besser. Die Topfpflanzen überwintern gesünder, es gibt kaum Schädlinge und Pilze wie Mehltau am Gemüse.

Ein Insider-Tipp gegen Schildläuse an Topfpflanzen

Jedes Jahr, wenn die Topfpflanzen aus der Sommerresidenz im Garten in das Winterquartier im Haus ziehen, vermehren sich die Schildläuse besonders auf den Zitruspflanzen.

Von Emiko gibt es einen Lavendel-Reiniger. Verwendet man den Lavendel-Reiniger verdünnt (10% Reiniger, 90% Wasser), füllt es das Gemisch eine Sprühflasche und besprüht die von Läuse befallenen Pflanzen, sterben die Läuse ab. Die Blätter werden nicht geschädigt.

Der schwarze Belag, den die Läuse hinterlassen, lässt sich anschließend leicht mit warmen Wasser mit wenig Reiniger entfernen. Nach der Blattreinigung sprühe ich dann die Blätter mit verdünntem EM-A ein (Verdünnung 1:100 EM zu Wasser). Effektive Mikroorganismen stärken die Pflanzen.

Effektive Mikroorganismen im Gewächshaus

Seitdem ich EM im Gewächshaus verwende, benötige ich fast keine Nützlinge mehr, um sogenannte Schädlinge in Grenzen zu halten. Giftige Chemikalien habe ich noch nie verwendet. Da die Winter mild sind, pflanze ich im August Endivien, Zuckerhut und Salat. Der Salat im März erntereif. Das Gewächshaus mulche ich, und ab Februar/ März gieße ich EM 1:100 verdünnt. Dann folgt der Kompost mit Triaterra und noch eine Gießung mit EM 1:1000 verdünnt (es kommt nicht auf den Milliliter an).

Bis Ende April ernte ich den Salat, anschließend bepflanze ich das Gewächshaus mit Tomaten, Gurken und Paprika. Falls noch ein Nachtfrost kommt, stelle ich eine Heizung auf.

Jede Pflanze erhält Zeolith in ihr Pflanzloch. Zeolith sorgt für optimales Wurzelwachstum. Ich habe es beim Pikieren beobachtet. Die Pflanzen, die bereits bei der Aussaat Zeolith erhalten, haben ca. 5x so viele Wurzeln wie die Pflanzen ohne Zeolith. Die Wurzeln sind bereits bei den Mini-Sämlingen verzweigt, wo ich ansonsten nur eine lange Wurzel sehe.

Obstbäume und Effektive Mikroorganismen

Auf dem Grundstück von Gutshaus Klaber wachsen alte Obstbäume unserer Vorgänger und neu gepflanzte. Unsere Äpfel reifen von Juli bis Oktober und wir können sie bis Juni genießen. Die Kirschbäume tragen 2 Monate reife Kirschen, da wir verschiedene Sorten gepflanzt haben.

Zeigen die Kirschbäume Läusebefall, hilft sofort Emiko Lavendelreiniger, genau wie bei Schildläusen. Die Baumscheiben werden jedes Jahr mit Rasenschnitt gemulcht. Anschließend folgt eine Gießung mit Effektiven Mikroorganismen 1:100.

Natürlicher Apfelsaft aus Klaber, Streuobstwiesensaft

Die jungen Bäumchen brauchen in trockenen Sommer zusätzliche Wassergaben. Diese ergänzen wir ebenfalls mit EM 1:1000 verdünnt. In die Pflanzlöcher geben wir Triaterra.

Apfelsaft/ Apfel-Quittensaft/ Apfel-Birnensaft von Gutshaus Klaber

Im Obstgarten Güstrow lassen wir die Äpfel und Quitten pressen. Er wird ohne Zusätze aus den Äpfeln direkt gewonnen. Auf dem Markt in Babelsberg (Potsdam) kann man ihn am Samstag kaufen. Oder bei Ebay – hier klicken – Im Raum zwischen Rostock und Berlin liefern wir auch aus, nach Absprache. Die Äpfel sind hier in Klaber bzw. auf einer großen Streuobstwiese in Lalendorf gewachsen, wir verwenden keinerlei chemische Mittel. Sie werden von Hand geerntet, zur Mosterei gefahren und dort frisch entsaftet. Der Saft wird auf 80 Grad erhitzt und abgefüllt. Der Apfelsaft bzw. Quitten-Apfelsaft und Birne-Apfelsaft hält sich bis zu 2 Jahren in bester Qualität.

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